Über uns
Das Handlungskonzept „Die Soziale Stadt Brandenburg an der Havel / Wohngebiet Hohenstücken“ wurde am 31.03.2004 durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Brandenburg an der Havel beschlossen. Die Maßnahmen im Rahmen des Programms Soziale Stadt stehen im Zusammenhang mit den notwendigen Maßnahmen des Stadtumbaus.
Projektzielsetzung
Grundsätzliche Ziele der Sozialen Stadt sind die gestalterische und funktionale Aufwertung, die Stärkung der stabilen Bereiche, bei gleichzeitiger Mobilisierung von Bürgerengagement sowie die Erhöhung der Identifikation der Einwohner mit ihrem Wohngebiet. Zu den prioritären Vorhaben zählten der Umbau einer ehemaligen Schule zum Bürgerhaus sowie die Neugestaltung der Brachfläche im Zentrum des Wohngebiets. Das Bürgerhaus dient als Begegnungsstätte zur besonderen funktionellen Stärkung Hohenstückens und ist in seiner Art landesweit einmalig.
11 Vereine, Verbände und Beiräte halten für die Bürger des Stadtteils Informations- und Beratungsangebote vor.
Mit der Neugestaltung der Brachflächen entlang des Tschirchdamms ist im Zentrum des Wohngebiets eine Parkanlage geschaffen worden, die zentrale Funktionen mit den Wohnquartieren verbindet.
Fertiggestellt sind:
- das Bürgerhaus einschließlich Hüllensanierung der Förderschule
- der Vorplatz sowie die nördliche und südliche Hoffläche des Bürgerhauses
- die Wohngebietsparks – Nördliche Teilfläche „Themengarten Mensch“
Begleitende Maßnahmen
Die investiven Projekte Bürgerhaus-Hohenstücken und Wohngebietspark wurden vernetzt durch aktivierende, beschäftigungsfördernde, integrative und soziale Maßnahmen.
Soziale Maßnahmen/Projekte:
- Job Tiger „Potenziale entdecken – Kompetenzen stärken“
- CHANCEN GEBEN
- Brücken zur Integration
- Hohenstücken-Stadtbau und –soziologie in Brandenburg an der Havel in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts
Die Finanzierung erfolgt über das Bund-Länderprogramm – Die Soziale Stadt – Sondermaßnahmen.
Ziel dieser Projekte:
- Bürger im Stadtteil Hohenstücken sollen in die Lage versetzt werden, ihre Berufs- und Lebensperspektive schrittweise und nachhaltig zu verbessern. Sowohl Arbeitslose aller Altersgruppen mit und ohne Berufsabschluss bzw. ohne Berufserfahrungen, als auch Arbeitssuchende ohne Leistungsbezug bzw. mit Leistungskürzungen, sollen an sinnvolle Beschäftigungen, herangeführt werden.
Beschäftigungsfördernde Maßnahmen: LOS Projekte - Jugendliche, Arbeitslose, Ausbildungssuchende und Migranten an Aufgabenfelder der Heil-, Sozial-, Medien- und Bauberufe sowie an der Mitgestaltung ihres eigenen Umfeldes heranzuführen.
Sozialintegrative Maßnahmen:
- bürgerschaftliches Engagement /Sponsoring–Herrichtung eines Bürgergartens als generationsübergreifender Begegnungsort für Menschen verschiedener Kulturen
Ressourcenbündelung
Im Sinne einer Mittelbündelung fließen Mittel aus den Förderbereichen
- Bund-/Länderprogramm-Die Soziale Stadt (einschließlich Sonderprogramm)
- LOS –Lokales Kapital für Soziale Zwecke
- Europäischer Sozialfon – XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt.
Vorläufige Bilanz
Die positive Wirkung der schrittweisen Programmumsetzung im Wohngebiet Hohenstücken ist bereits erkennbar. Das Zusammenwirken von investiven Maßnahmen im öffentlichen Raum und begleitenden Maßnahmen wie Beschäftigungsförderung und gezielter Öffentlichkeitsarbeit erhöhen den Effekt der Imageverbesserung immens und tragen zur Erhöhung der Wohnqualität unterschiedlicher Bevölkerungsschichten bei.
Perspektive des Programmgebiets
Mit der Realisierung des Bürgerhauses einschließlich der Umfeldgestaltung und des Wohngebietsparks, der begleitenden Projekte und gleichzeitiger Mobilisierung von Bürgerengagement sind positive Effekte mit nachhaltiger und dauerhafter Wirkung für das gesamte Wohngebiet geschaffen.







